Verlustängste in der Partnerschaft und 7 Beziehungstipps, wie Du Verlustängste kontrollieren kannst

28. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Bindungsangst verstehen und bewältigen

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Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mit Verlusten zu tun, und wir müssen lernen, mit ihnen umzugehen. Aus dem Weg gehen können wir Verlusten nicht, sie lassen sich nicht vermeiden. Was aber, wenn uns Verlustängste innerhalb einer Beziehung in Panik versetzen, obwohl der Verlust noch gar nicht eingetreten ist? Oftmals belasten diese Verlustängste dann die Beziehung und im schlimmsten Fall werden sie dadurch zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung.

Verlustangst reicht zurück in Kindheit

Verlustangst reicht zurück in Kindheit

Starke Verlustängste sind eine Form einer Bindungs- und Beziehungsstörung. Natürlich ist es normal, in einem gesunden Maße, Sorge zu haben, etwas Wertvolles und Wunderschönes zu verlieren. Verlustängste gehen aber durchaus tiefer, denn ihnen unterliegen oftmals ein schwaches Selbstwertgefühl und ein zu geringes Vertrauen in sich selbst und in die Beziehung. In einer Beziehung können Verlustängste gerade dann auftreten, wenn die Gefühle zum Partner besonders intensiv sind. Die kreisenden Gedanken um die Befürchtung, den Partner zu verlieren, versetzen in ängstliche Unruhe. Selbstkritische und unsichere Gedanken beschäftigen immerfort: Genügen ich den Ansprüchen des Partners? Bin ich attraktiv, interessant, lustig, schön, sportlich, erfolgreich genug??? Und mit dieser sich immer weiter drehenden Gedankenspirale wird die Verlustangst immer größer. Oftmals setzt dann durch die immer größer werdende Unsicherheit und den immer größer werdenden Selbstzweifel Eifersucht auf vermeintliche Konkurrenz ein. Das Klammern an den Partner beginnt. Oder aber, man beginnt sich immer mehr selbst zu verlieren und passt sich immer mehr in das Bild ein, von welchem man meint, dass der Partner einen so haben möchte.

Am Ende eines solchen Prozesses begegnet man dem Partner mit Misstrauen, engt ihn ein, gibt sich selbst auf und verliert dabei nicht selten dann tatsächlich das, was man doch so gerne bewahren und schützen wollte.

Wie kann man Verlustängste überwinden?

Verlustängste zu überwinden ist meist ein langer Weg, da, wie oben benannt, oftmals tiefliegende Bindungs- und Beziehungsstörungen aus der Kindheit vorliegen. Oftmals ist eine psychotherapeutische Unterstützung notwendig, welche dazu beiträgt, dass das Selbstvertrauen und der Selbstwert gestärkt werden. Das Erlangen der inneren Sicherheit und der Aufbau von Vertrauen – und zwar in sich selbst und auch in Beziehungen- sind für eine Partnerschaft von großer Bedeutung, daher solltest Du, wenn Du unter solchen Verlustängsten leidest, unbedingt an diesen Themen arbeiten und Dir hierfür Unterstützung und Begleitung suchen. Ein sehr guter Einstieg ins Thema ist unser beliebter Ratgeber „Bindungsangst verstehen und überwinden“.

Beziehungstipps (nicht nur) für Menschen, die unter Verlustängsten leiden

Das Geheimnis glücklicher Beziehungen liegt darin, dass die Partner ein hohes Maß an Vertrauen und Sicherheit in der Beziehung erleben. Sie fühlen sich sicher in der Beziehung, wertgeschätzt, gesehen, respektiert. Sowohl eine hohe Übereinstimmung in grundlegenden Lebenseinstellungen, als auch die Bereitschaft, sich gemeinsam auch immer wieder auf Neues einzulassen, sind ebenfalls von großer Bedeutung. Verlustängste werden gar nicht erst entstehen, wenn sich der Partner immer wieder neu um Dich bemüht und du das ernsthafte Interesse an Deiner Person erfahren darfst.
Des Weiteren sind diese Punkte wichtig, um Deine Beziehung sicher und stabil zu erleben, und einen wertschätzenden, achtsamen und respektvollen Umgang miteinander zu pflegen:

  • Miteinander reden: Eine Beziehung lebt vom Austausch und Miteinander. Ihr solltet Raum und Zeit dafür schaffen, miteinander darüber zu sprechen, was Euch bewegt, was Ihr erlebt habt, was Euch freut oder ärgert, was Ihr Euch wünscht.
  • Erinnerungen wachhalten: Ruft Euch einfach immer wieder einmal gemeinsame positive Erlebnisse in Erinnerung. Glückliche Beziehungen haben viele solcher Momente erlebt, an die man sich gerne erinnert. „Weißt Du noch…?“
  • Alltagsrituale pflegen: Jedes Paar braucht Gemeinsamkeiten. Die Hege und Pflege von kleinen gemeinsamen Ritualen vermittelt Sicherheit und Verlässlichkeit. „Das ist etwas, was nur uns beiden gehört“. Gemeinsames Kochen, Spaziergänge, die kleine Teezeremonie, die Pizza beim Lieblingsitaliener um die Ecke oder ein Mittagsschläfchen am Sonntag sind schöne Rituale, die Sicherheit und Vertrauen stärken und Stress vermeiden.
  • Gemeinsame Ziele, Visionen und Träume: Ebenso wichtig wie das Erhalten der eigenen Freiräume ist es, gemeinsame Ziele zu pflegen. Stärkt euer Zusammengehörigkeitsgefühl und entwickelt gemeinsame Pläne. Der nächste Urlaub, das Weihnachtsfest, die Umgestaltung der Wohnung oder „irgendwann einmal das kleine Haus am Mittelmeer“…gemeinsame Pläne fördern das Wir-Gefühl, und stärken somit ungemein das Vertrauen in die Beziehung und das Gefühl der Sicherheit.
  • Ärger äußern: Auch über das, was euch aneinander ärgert oder stört, solltet Ihr reden können. Eine sichere Beziehung kann ab und zu etwas Ärger und Dampf ablassen vertragen. Und schließlich dient auch das dem Gefühl der Sicherheit, wenn Ihr Euch offen und ehrlich auch über Schwächen und Fehler unterhalten könnt, ohne dabei die Beziehung in Frage zu stellen. Allerdings sollte die positive Kommunikation immer bei weitem überwiegen!
  • Komplimente machen: Wie oben erwähnt, sind Lob und Komplimente enorm wichtig, um das Sicherheitsgefühl in einer Beziehung zu stärken , aber auch über das, was euch aneinander ärgert oder stört, solltet Ihr reden können. Eine sichere Beziehung kann ab und zu etwas Ärger und Dampf ablassen vertragen. Und schließlich dient auch das dem Gefühl der Sicherheit, wenn Ihr Euch offen und ehrlich auch über Schwächen und Fehler unterhalten könnt, ohne dabei die Beziehung in Frage zu stellen.
  • Empfehlungen:
    Kostenloses Forum des Beraterteams zum Mitmachen.
    Ratgeber Bindungsangst von Theresa König und Ole Andersen

15 Kommentare auf "Verlustängste in der Partnerschaft und 7 Beziehungstipps, wie Du Verlustängste kontrollieren kannst"

  1. Frank sagt:

    Meine Frau und ich sind 6Jahren verheiratet und haben einen Sohn wenn es bei uns Streit gibt dann geht sie sofort ihre runde seidung einreichen! Und ich muss ausziehen und komme auch nicht an sie rann. Un nach einigen tagen oder auch Wochen kommt sie dann und sagt du waren hast du mich nicht mal zum essen eingeladen dann wäre ich früher wieder gekommen. Doch wie soll ich an sie rann kommen wenn sie nicht ans Handy geht nicht auf macht und sms nicht gelesen werden .Stadt dessen kommen Sprüche wie du hast mich zur hochzeit gezwungen das auf und ab hält doch keiner lange aus bin manchmal nahe drann das ganze aufzugeben noch zumal bei mir ein betrieb
    Auf denn spiel steht und ich denn nicht Gefährten kann . Muss aber sagen das das bei ihren Eltern genau das gleiche war es gab Streit dann flogen die feste und jeder ging für. Eine Zeit seinen weg 3-5 Wochen dann kaufte Mann sich wieder zusammen bis zum nächsten Streit und das spiel ging von vorn los ! In meinen Augen ist so ein erhalten nicht normal ? Eheberadung waren wir schon ohne Erfolg mehrfach.mein Vorschlag sie soll mal zu einen psychologen gehen kommt kein Kommentar bin doch nicht blöd ?.mit freundlichen Gruß Frank M

    • mamba12 sagt:

      Hallo Frank,

      ich befinde mich in einer ähnlichen Situation, wir haben beide Jahrelang unser Geschäft aufgebaut und eine süße Tochter haben wir auch noch dazu. Nun hat Sie sich dazu entschlossen sich von mir zu trennen, habe zu Anfang alles Falsch gemacht was nur Falsch gemacht werden kann, wobei es bei uns auch nicht einfach wird erst einmal eine Kontaktsperre aufzubauen, ich kann nur von meiner Seite aus sagen das ich versuchen kann das reden so gering wie möglich zu halten. Jetzt gehen wir noch in einen gemeinsamen Urlaub an Weihnachten den möchte ich das er auch als positive erinnerung gewertet wird. Nun danach möchte Sie erst mal ruhe haben und in eine eigene Wohnung ziehen, dem werde ich nach dem was ich hier gelesen habe und gelernt habe auch beistimmen ohne wenn und aber. Es ist bei Ihr so das es auch so ein auf und ab gibt nur nicht so stark wie bei deiner Frau. Wir hatten in der vergangenheit zu viel gestritten, jetzt sehe ich das anders und möchte nicht mehr streiten, es soll sich eben alles auf einem anderen Niveau bewegen. Oft sind es ja nicht einmal erkennbare Gründe um zu streiten.

      Gruß

      Matthias

    • Mary sagt:

      Ja, das auf und ab zermürbt. Wir haben uns auch oft gestritten, er hat mir dann immer vorgeworfen, dass ich mit jedem Streit gleich die Beziehung in Frage stelle (warum auch niicht?) und dass er dann immer wieder auf mich zukommen müsse. Naja- ich fand ja auch, dass er immer der Auslöser war, aber leider nie verstehen wollte, was falsch war. Nun, heute kenne selbst ich die Gründe dafür nicht mehr und nach knapp zehn Jahren ist er auf und davon und meinte, ich müßte mich nun bemühen. Aber genauso konnte ich es nicht, da er nie sein Handy dabei hat, beim Festnetz nach dreimal klingeln der AB dran war und er sich meist nicht zurück gemeldet hat. Wie soll mann denn so eine Beziehung führen? An den WE. giing er oft nach handwerklichen Tätigkeiten, mit dem Satz ich muß noch kurz duschen (ohne Verabschiedung und ich dachte danach sehen wir uns gleich wieder) aber dann war er wieder nicht zu erreichen und meldete dann mitten in der Nacht“hatte eine kurzfristige Einladung in den Garten oder zum Grillen“. Und wo bleibe ich? Kein, Schatz ich beleibe jetzt hier, oder kann ich meine Freundin mitbringen.. Nach sieben zermürbenden Monaten hat er nun Schluß gemacht (niemals die mails beantwortet) mit der anschließenden Erklärung, ich hatte mir von meinem Auszug mehr erhofft und ich hätte mich ja nicht gemeldet..ich bin unsagbar traurig, hilflos, verzweifelt, aber ich komme einfach nicht an ihn ran- reden war noch nie sein Ding und nur mit in den Arm nehmen (macht er manchmal) erhält man auch kein Vertrauen aufrecht, wenn sonst nichts mehr kommt. ich finde deine Frau reizt das ganz schön aus und zickt mächtig rum- ich kann nur sagen rumzicken treibt den Partner nur davon- obwohl ich es dann auch manchmal gemacht habe, wenn ich völlig verzweifelt war.
      Kopf hoch und überlege dir, ob deine Frau dir die Achtung und den Respekt entgegen bringt, den du verdient hast und den sich jeder gerne vom Partner wünscht. Wenn nicht, ..

  2. Maja sagt:

    Ich kann mich bei vielem nur anschließen. Es ist egal, mit wem ich Zeit verbringe. Ob mit Freundinnen, mit Nachbarn, mit meinem Kind. Alle sind potentielle „Feinde“. Alle sind für meinen Partner ein Objekt der Eifersucht. Es verläuft dann immer gleich mit der Aussage das war’s. Er zieht aus und muss es jedem mitteilen. Das fällt mir sehr schwer. Ich bin ein sehr offener und lebenslustiger Mensch und es fällt mir sehr schwer damit zurecht zu kommen. Über ein paar Vorschläge wäre ich sehr dankbar. Eine psychologische Beratung wird schwierig, da er der Meinung ist, dass er kein Problem hat.

  3. Lilo sagt:

    Hallo!!! Ich bin in der Beziehung die Person mit dem Angstproblem.
    Alles hat damit angefangen das ich meinen jetzigen Partner durch meinen alten Partner ersetzt habe. Quasi ich bin von einer Beziehung in die andere, hab meinen Ex- Freund nach fast 7 Jahren Beziehung verlassen. Die Stadt verlassen. Die Wohnung aufgegeben den Job sogar das Bundesland gewechselt um zu meinem jetztigen Freund zu ziehen einfach alles was dazu gehört um einen NEUANFANG zu starten.

    Zu Anfang meiner neuen Beziehung gestalteten sich schon die ersten Probleme. Es stellte sich heraus das der Mensch an meiner Seite nicht der Mensch war den ich kennengelernt hab. Innerhalb der NEUEN Beziehung hatte er mit seinem Suchtproblem zu kämpfen. Ich natürlich war total überfordert. Hab mein altes Leben aufgegeben um meine „Zukunft“ mit einem Menschen zu verbringen um zu merken das es wohl nicht das wahre ist. Nach ein paar Monaten hardcore Teilnahme an diesem zerstörerischen Leben hab ich ihn darauf aufmerksam gemacht das ich das nicht kann, einfach zusehen wie sich jemand so kaputt macht und ich an seiner Seite. Auf das hinaus hat er angefangen sein Leben umzukrempeln. Wollte mich an seiner Seite. Hat das Extreme eingestellt um mir zu zeigen es geht auch anders. Er will die Zukunft das NORMALE LEBEN. Doch jetzt komm ich ins Spiel. Nachdem er jetzt versucht sozusagen NORMAL zu sein Ticke ich permanent aus. Ich kontroliere ihn. Ich vertraue ihm nicht. Es geht sogar so weit das ich anfange solche Angstgefühle die mit Hass verbunden sind zu empfinden. Ich hab mich erst seit kurzem intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen begonnen da ich merke das es meine Beziehung kaputt macht, obwohl er echt so viel tut um mir zu zeigen das es so wies am Anfang war nicht mehr ist.

    Ich habe Angst ihn zu verlieren. Ich habe Angst das hier alles zu verlieren. Ich bin Eifersüchtig auf alles und auf jeden. Sobald ich seh er ist auf Whatsapp oder auf FB und schreibt mir nicht „TICK“ ich echt aus und male mir aus das er mich betrügt mich belügt oder wieder zu dem Menschen wird der er am Anfang unserer Beziehung war. Ich frage mich ob es richtig war das ich mein altes „normales Leben“ aufgegeben habe mit meinem Ex- Partner den ich plötzlich extrem vermisse um einen Menschen an meiner Seite zu haben wo Panikattaken zum Tagesablauf dazugehören.

    Ich liebe ihn. Ich liebe ihn wirklich aber ich weiß nicht wie ich das in mir diese Innere Unruhe dieses ganze negative abbauen kann. Es beeinflusst meinen Alltag mein Leben einfach alles und vor allem meine Beziehung.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Icke sagt:

      Da du selber aus der Spirale nicht herauszukommen scheinst (nachdem was Du schreibst), kann man Dir nur raten: suche einen Psychologen auf!

    • Alisa sagt:

      Also ich habe fast die selbe Situation nur das es bei mir schon in den früheren Beziehungen diese Ängste habe weil ich oft verletzt und gedemütigt wurde. Ich und mein Freund (17,(noch)16) sind beide stur und streiten uns bei jeder Kleinigkeit. Aber ich fange diese Streite unbewusst an, weil ich genauso bin wie du ich kontrolliere ihn, Zicke ihn an, wenn ich mit jemand anderen Stress habe(er aber genauso), aber es liegt bei daran weil das vertrauen zu ihn nicht so wirklich mehr 100% da ist. Das liegt daran wegen meiner Vergangenheit, er hatte mich damals betrogen, habe ihn verziehen und ihn diese letzte Chance gegeben mir treu zu bleiben und dann war noch diese Sache mit meiner vor kurzem ehemalige beste Freundin. Sie ist noch in mein Freund verliebt und bevor er mich kennengelernt hat waren sie fast zusammen und sie will es nicht wirklich wahrhaben und versucht ständig uns auseinander zu bringen. Ich habe gestern den endgültigen schlussstrich gezogen. Sie wollte mir gestern in den Kopf setzen das mein Freund am Anfang mich Mittel zum Zweck gewesen wäre weil er sie testen wollte ob sie ihn wirklich liebt und er sich erst in mich verliebt hätte wo wir uns in der Beziehung zum ersten Mal geküsst hatten. Seitdem ist das vertrauen etwas runter halt zu jeden weil ich nicht weiß wen ich glauben soll. Ich habe auch Angst ihn endgültig zu verlieren. 😔

  4. Jenny sagt:

    Ich bin Jenny, bin 15 und habe Verlustängste und die prägen sich immer sehr gut wie in dem Text beschrieben. Ich bin mit meinem Freund erst seid 3 Tagen zusammen und ich will ihn heute nicht zum Geburtstag seines Kleines Bruders gehen lassen. Ich weiss, wenn ich so weitermache, dass ich ihn verliere. Aber ich kann nicht anders. Antwortet er mal 10 Minuten nicht auf meine Nachrichten (Fernbeziehung) drehe ich durch und attackiere ihn regelrecht mit Nachrichten. Ich hab so Angst ihn zu verlieren. Ich liebe ihn so sehr. Ich will mich nicht zwanghaft an ihn kletten :c

    • Alisa sagt:

      Bist du dir sicher das diese beziehung halten wird wenn diese beziehung schon so anfängt? Klar meine fing ähnlich an und wir sind jz fast ein halbes jahr zusammen. Ich bin im selben alter wie du (17) und ich habe schon viel hinter mir aber ne fernbeziehung die so anfängt ist nicht wirklich das wahre ich würde nachdenken ob das ein sinn hat.

  5. Birgit sagt:

    Hallo,

    ich bin Birgit und hatte noch nicht so viele Beziehungen. Meine erste grosse Liebe, mit der ich zwei Kinder habe, hat mich nach 14 Jahren verlassen. Ich hatte anfangs auch grosse Verlustängste und Zweifel, ob ich ihn halten könnte, habe oft zickig und launisch reagiert. Es war ein emotionales Auf und Ab. Zudem starke Eifersuchtsgefühle und die Tendenz zu klammern und zu kontrollieren. Das konnte ich dann aber gottseidank in den Griff bekommen indem ich an meinem Selbstwertgefühl und meiner Selbstliebe gearbeitet habe. Die Trennung meines Mannes hatte andere Gründe: ich hatte jeweils nach den Geburten meiner Kinder postnatale Depressionen die nicht sofort als solche erkannt wurden und die Beziehung sehr stark belastet haben bis hin zur Trennung. Nach der Trennung kam eine Depriphase aus der ich mich aber wieder herausholen konnte und ich habe erneut an meinem Selbstwertgefühl und Selbstliebe gearbeitet.
    Ich habe jetzt wieder einen sehr lieben und aufmerksamen Partner an meiner Seite und ich merke, je enger und verbundener es wird, desto mehr kommen wieder diese Ängste meinerseits hoch und auch er ist nicht frei von diesen Ängsten. Aber ich spüre, dass es lange nicht mehr so extrem ist wie bei Partner Nr. 1. Emotional bin ich ziemlich ausgeglichen und kann mich auch gut selbst beruhigen wenn diese Ängste hochkommen. Ich handhabe diese Ängste jetzt einfach so: Ich teile sie ohne Wertung meinem Partner ehrlich mit und betone aber dass es MEINE Ängste sind und dass ich diese jetzt mit ihm teile weil er mir wichtig ist. Dann tut es einfach gut von ihm zu hören, dass meine Befürchtungen grundlos sind. Die Eifersucht bekämpfe ich damit, dass ich mir ihn bildlich mit einer anderen Frau vorstelle und wie unglücklich er dann mit ihr ist weil sie nicht so ist wie ich und weil er glücklich mit mir ist und sich wohl bei mir fühlt. Das ist dann quasi eine Visualisierung, die ich mir stark wünsche und Die mich beruhigt. Eigentlich habe ich das Problem mittlerweile ganz gut im Griff bzw. ich kann ehrlich damit umgehen ohne meinen Partner anzugreifen, zu verletzen oder zu beschuldigen.

  6. Franzi 29 sagt:

    Hallo, ich habe auch eine sehr große Verlustangst. Ich habe mich nach 5 Jahren von meinem Partner getrennt, da wir uns entliebt haben. Ich habe mich nie wirklich wohl gefühlt. Er hat ständig an seinem PC gehangen und mich nicht wirklich beachtet. Wenn haben wir Filme geschaut und jeder hing an seinem Handy. Ein Sexualleben gab es nach 3 Jahren auch nicht meh . Er konnte alles machen, mir die Sterne vom Himmel holen. Ich war nie glücklich. Ich war so unzufrieden mit mir selbst das ich ihn mit hinein gezogen habe. Ich habe mich nicht geliebt gefühlt. Habe schon seid Jahren Depressionen und bin von einem Partner zum nächsten gesprungen. Jetzt habe ich eine/keine Beziehung mit einem Mann, der mir das blaue vom Himmel verspricht, wir uns sehen, miteinander schlafen und dann meldet er sich nicht mehr. Ich lasse mich immer wieder darauf ein. Das Problem ist, das der Sex wirklich toll ist und wir uns sehr gut verstehen. Ich habe immer das Gefühl das es mich zerreißt, ich nichts wert bin, ich hässlich bin, alles was einem schlechtes über sich selber vorstellen kann, wenn er sich nicht meldet.

    Ich habe mich von meinem Patner getrennt, weil ich gemerkt habe, das ich ein Problem mit mir selbst habe, mich allein nicht aushalten kann und mich selbst finden muss. Und dann falle ich wieder in meine alten Muster. Ich habe mich so gut gefühlt in der Zeit, in der ich keine Kontakte mit Männern hatte. Ich kann es aber nicht lassen, mich selbst zu verletzen und Kontakt zu halten.
    Ich bin in einer therapeutischen Behandlung. Über das Thema haben wir aber noch nicht so wirklich gesprochen. Ich glaube das ist ein sehr großes Thema und ich muss es bearbeiten, bevor ich eine normale Beziehung führen kann.
    Es tut so weh die Wahrheit zu erfahren und das meine früheren Beziehungen auf einer selbstlüge bestanden. Das man kaputt ist und alles von sich weg schiebt.

    Ich wünsche allen Betroffenen und Angehörigen viel Kraft uns Erfolg.
    Erkenntnis ist der erst Schrift zur Besserung.

    • Anno sagt:

      Hi ich habe deinen Text gelesen u mir geht es genauso würde mich freuen wenn wir uns mal schreiben könnten. Mich plagt das gleiche lg

  7. Mikel sagt:

    Hey. Ich habe zurzeit das problem, dass meine Freundin und ich uns seid mehreren wochen streiten und ich will nicht das diese bezihung kaputt geht. Ich wollte gerne mal andere Menschen um ihre Meinung fragen und vielleicht um rat bitten. Was kann ich machen das die bezihung wieder stärker wird und ich mir keine sorgen machen muss das es jeden moment aus sein kann? Also bitte gebt mir einen rat wie ich es wieder aufbauen kann.

    Im vorraus schon mal Danke

    Mit freundlichen Grüßen: MIkel

  8. ademaj sagt:

    Hallo Zussamen. Ich habe das problem in moment, das ich eine entfernte bezihung führe!

    wir haben vor kurz geheiratet meine frau ist geschieden hat 2 kinder, bin 10 jahre jünger was mir nichts ausmacht
    als ich noch bei ihr war in deutschland war alles super klar ap und zu streitichkeiten wir wahren uns immer einig
    seit ich in kosovo bin und ich auf visum warten muss, hat sich da was verändert weis nicht genau was hatte schon mal ne entfernte bezihung nur damals war ich nicht verheiratet, vor paar tagen habe ich meine frau gefragt ob irgend was an mir nervt es war so, das sie unter zeit druck war da sie arbeiten müsste, und ich antworte drauf gutt dann schreib ich nicht mehr in den moment hat sie den laptop zu geklappt und und war sauer es war eig ein spass von mir vielleicht habe ich sie gekränkt, ihr 12 jähriger sohn ist zum papa gezogen und ich bin in kosovo ihre 21 jähriger tochter hat eigene wohnung, sie meinte zu mir das sie sich nicht mehr unter kontrolle hat und sie hat mir auch erzählt das sie tableten nehmen wollte anti depri, ich habe ihr davon apgeraten, das wir das auch so schaffen und das sie so was nicht nötig hat,sie hate eine schlechte bezihung mit ihren ex mann gehabt, und was sie mit mir durch lebt hat sie mit keinen, auf jeden fall habe ich sie grafgt bin ich noch interessant sie meinte zu mir sie weis es nicht sie sagte vielleicht liegt es auch dran das ich nichts interessantes zu erzählen habe zu zeit, ich versuch sie immer auf zu bauen um immer da zu sein ich will sie nicht verlieren aber sie hat ne schutz mauer und sie sagt sie kann gerade nicht über ihre gefühle reden weis nicht wie ich mich zu verhalten habe mfg ademaj

  9. Butterblümchen sagt:

    Hallo,ich habe momentan folgendes Problem.Nachdem mein Mann Sex mit seiner besten Freundin hatte ,dem Vorausgeschickt,unsere Ehe war ziemlich eingeschlafen und zusätzlich hätte ich auch was gegen diese Freundschaft,naja,jedenfalls war ich für ein paar Monate von ihm getrennt.Wir wollten beide einen Neuanfang ,haben über alles gesprochen,er hört mir zu und erklärt geduldig,nur ich bin in eine Depression gefallen,kann die Lügen nicht vergessen und habe Angst, dass es wieder passiert.Dabri hat er den Kontakt zu ihr aufgegeben.Durch meinen grossen Redebedarf, verfällt mein Mann​ natürlich ständig wieder in Schuldgefühle und darunter leidet unsere Ehe sehr.Ich möchte das alles so gerne hinter mir lassen,mein Mann ist von Natur aus sehr bodenständig und ehrlich dass weiß ich alles und trotzdem….

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